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1) Der RiCom M und seine Besonderheiten

Wie schon der größere AURUM RiCom, so musiziert auch der gänzlich neu entwickelte PLATINUM-Hochtöner, RiCom Mf, mit einer ringförmigen Membran. Und doch existieren gravierende Unterschiede zwischen den beiden. So verfügt der Neue über eine kleinere und leichtere Membran aus festem Titan, die am Innen- und Außenrand von einer nachgiebigen Gewebesicke zentriert wird. Und anstelle eines großen Doppelmagneten bringt ein kleinerer, aber ebenso starker Neodymring die Membran auf Trab.

Klanglich faszinierend: Der Ringstrahler produziert keinerlei Eigensound, klingt daher weder wie eine Kalotte, noch wie ein Bändchen oder gar wie die wegen ihrer Effizienz geschätzten Ringstrahler aus dem Profi-Lager. Stattdessen quirlige Lebendigkeit, maximale Auflösung, breitbandiger Frequenzgang und hervorragende Neutralität.

Die sorgsam ausgearbeitete Schallführung des RiCom M erinnert optisch an ein
pegelsteigerndes Horn. In der Tat erhöht sie auch den Wirkungsgrad und die Dynamik im unteren Hochtonbereich.
Doch das ist nicht mehr als eine willkommene Nebenwirkung, denn die eigentliche Aufgabe der Schallführung liegt darin, den Abstrahlwinkel des Hochtöners nahe der Übergangsfrequenz an den eines größeren Mitteltöners anzupassen. Wie gut ihr das gelingt, zeigt die außergewöhnlich große Homogenität der PLATINUM-Lautsprecher im Mittel- und Hochtonbereich. Alle Obertöne erscheinen wie aus einem Guss, als würden sie nur von einem statt von zwei getrennten Chassis reproduziert.

Mit zunehmender Frequenz verringert sich der Einfluss dieser Führung, so dass die Schallverteilung des RiCom M im Brillanzbereich sogar außergewöhnlich weit ist.
Auch jenseits ihrer Hauptachse bewahren die PLATINUM-Lautsprecher somit ihre herausragenden Klangeigenschaften: feinste Brillanzwiedergabe auch auf allen seitlichen Hörplätzen.



Worin unterscheidet sich der quadral RiCom von anderen Hochtönern ?

Klanglich ist es vor allem sein hohes Auflösungsvermögen, d.h. die Klarheit, Transparenz und Leichtigkeit, mit der er sich von Kalottenhochtönern positiv absetzt. Hier steht der RiCom dem Bändchenhochtöner sehr nahe. Diese Eigenschaften verdankt der RiCom seiner Biegeschwingermembran, die im Gegensatz zu Kolbenschwingern (wie z.B. Kalotten), weniger Luftmasse vor sich herschieben muß, um Schall zu erzeugen.

Doch auch gegenüber dem Bändchenhochtöner ergeben sich Vorteile. So ist der RiCom aufgrund seiner flexiblen Seidengewebe-Membran bis in den Mitteltonbereich hinunter einsetzbar, wo er viel leichtfüßiger und flinker musiziert, aber auch breitwinkliger abstrahlt als eine größere und schwerere Mitteltönermembran. Denn zum Mittelhochton-Bereich hin sind Bändchen leider prinzipiell enge Grenzen gesteckt.

Daher übertrifft der RiCom klanglich und meßtechnisch sowohl Kalotten- als auch Bändchenhochtöner. Um das zu erreichen, hat quadral rund zwei Jahre geforscht, probiert und immer wieder verbessert, bis der RiCom endlich die Serienreife erlangte.


Zitat aus AUDIO 3/07, PLATINUM ULTRA 9 über den RiCom ultra:
„... Besser kann man in dieser Preisklasse einen Hochtöner nicht abstimmen - selbst auf unterschiedlichen Achsen gemessen, verhält sich die "RiCom"-Konstruktion faszinierend linear.“


Für den RiCom M Hochtöner ist beim Deutschen Patent- und Markenamt Geschmacksmusterschutz unter der Nummer 40704346.2 angemeldet.
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